Eine Idee, geboren aus der Improvisation und heute fest im Repertoire verankert: Vor Jahren gestaltete Linaz bei einer Straßenshow seine Spielfläche durch Aufkleben herum- liegender Gummibärchenpackungen, Zigarettenkippen und anderer "Wegwerfartikel" zu einer ungewöhnlich anmutenden Girlande - mittels Klebeband.Eine Erfahrung, die haften blieb und sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelte. So kam es zu der "Klebeband- nummer" für die Bühne, die sich seitdem immer wieder verändert.
Ein anderes "Zufallsprodukt": Weil Linaz der Verpackungsfirma Permapack, die ihn mit den Klebebändern sponsort, zum Dank ein Geschenk machen wollte, entwickelten sich daraus die Bilder. Beinahe schon naheliegend der Schritt zu den Taschen, die er Weihnachten `07 auf Bestellung klebte und verkaufte!
Doch damit noch lange nicht genug. Getreu dem Motto "der Ton macht die Musik" drängte sich förmlich auch der Sound auf, der zum realscratch track wurde, bei dem nicht mehr zu hören ist, dass es sich nur um Klebebandgeräusche handelt. Da der zuständige Soundtüftler so gut sampelte, folgte prompt die nächste Idee, diese Klangkulisse bildhaft umzusetzen.
Woraus wiederum ein Film entstand, für den Schnitt ist Giselle Camenisch verantwortlich, während Boris Laible gekonnt den fertig geschnittenen Streifen vertonte. Linaz klebte das Bühnenbild und durfte sich dann spielerisch austoben.
An dieser Stelle geht auch Dank an Laura Vogel, Gregor Metzger und Oliver Haindel, die mit gut geschultem Auge den richtigen Wege wiesen und verklebte Ideen beisteuerten.